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„Musik aus vier Jahrhunderten“ (Ensemble Le Son d’Argent)

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Technische Daten

CD-Titel

Musik aus vier Jahrhunderten

InterpretIn

Ensemble Le Son d’Argent

Caterina Lichtenberg (Mandolinen)

Silke Lisko (Mandolinen)

Mirko Schrader (Liuto Forte & Gitarre)

Programm

Dario Castello – Prima Sonata a doi Soprani

Arcangelo Corelli – Trio sonate da chiesa per due e basso continuo Nr. VIII

Johann Conrad Schlick – Divertimento in D-Dur

Valentin Roeser – VI. Sonate a Deux Mandolini e Basso, op. III

Yasuo Kuwahara – Theme an Variations from Weaving Girl

José Antonio Zambrano – Suite Venezolana

Booklet-Text

Marga Wilden-Hüsgen

Aufnahmejahr

2008

Aufnahmeleitung

Matthias Reuland

Label

Querstand

Bestellnummer

VKJK1114

 

Im Ensemble Le Son d’Argent verschmelzen das Duetto Giocondo (Caterina Lichtenberg & Mirko Schrader) und das Duo Galante (Caterina Lichtenberg & Silko Lisko) zu einem Trio aus zwei Mandolinen und einer Gitarre. Die Triobesetzung ist eine Kammermusikform, die sich heute in der Zupfmusik einer immer wachsenden Beliebtheit erfreut. Jedoch gibt es in puncto Literatur da noch einen großen Aufholbedarf.

Wie es bei diesem Trio, dessen Mitglieder drei so etablierte Musiker sind, zu erwarten ist, zeugt die Aufnahme von einer hohen künstlerischen und technischen Versiertheit im Umgang mit der Literatur. Die Aufnahme teilt sich klanglich in zwei Teile. In der ersten Hälfte wurden Barockmandolinen und das Liuto Forte verwendet, während man in der zweiten Hälfte moderne Neapolitanische Mandolinen und eine Gitarre zu hören bekommt. Warum allerdings Lichtenberg und Lisko für das Divertimento von Schlick andere Barockmandolinen als für die Sonaten von Castello und Corelli verwendeten, ist im Booklet leider nicht erklärt. Wahrscheinlich wollten sie den zeitlichen Sprung von etwa 100 Jahren hörbar machen. Allerdings hätte man konsequenter Weise dann für die Sonate von Valentin Roeser auf historische neapolitanische Mandolinen zurückgreifen können.

Die CD ist ein Ohrenschmaus für entspannte Stunden zu Hause. Allerdings würde ich bei dem Programmtitel „Musik aus 4 Jahrhunderten“ erwarten, dass auch ein Werk der Romantik und ein modernes Stück, das den Hörer und seine Hörerwartungen herausfordert, dabei ist. So kommt das Programm meiner Meinung nach doch ein wenig seicht daher. Dennoch kann ich die Aufnahme jedem empfehlen, der Zupfmusik auf höchstem Niveau genießen möchte.

Florian Klaus Rumpf

Hamburg, Juli 2018

Links

Die Interpretin

Caterina Lichtenberg

Silke Lisko

Mirko Schrader

Die Aufnahme bei jpc

„Musik aus vier Jahrhunderten“ (Ensemble Le Son d’Argent)

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Florian Klaus Rumpf. Musik für Mandoline

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